Freitag, 9. August 2013

Das Geheimnis zum absoluten Traumbody

Ist es nicht irgendwie seltsam, dass wir uns von normalen Figuren, wenn wir sie in der kommerziellen Welt vorgeführt bekommen, irritiert fühlen. Wir empfinden sie irgendwie zu stämmig, zu kurz, na irgendwie komisch. Dabei handelt es sich um ganz normale Proportionen.



Das erste Mal wurde mir das so richtig bewusst, als ich einen Post auf Facebook gesehen habe, in dem ein Foto von Schaufensterpuppen gezeigt wurde, die die Proportionen einer schlanken Durschnittsfrau hatten (Größe 40 wohl gemerkt). Vor allem aber irritierte mich, dass es mich irritiert. Aber auch ich, die gerne die natürliche Beschaffenheit des Frauenkörpers propagiert, bin nicht davor gefeit, mich von dem Einfluss extrem hoch retuschierten Bildern frei zu sprechen.
Dabei finde ich es nicht richtig, dass wir meinen uns daran orientieren zu müssen und uns einzureden, dass Mager-Models eine gute Figur haben.
Das ist Quatscht! „Aber natürlich ist es das“, denkt ihr Euch jetzt. Ich bin mir auch sicher, das ihr das denkt. Trotzdem sitzt ihr vor Germanys Next Topmodel und sagt: „Boah, die haben ja schon geile Figuren!“ Na ja, eigentlich sind die nur groß und dünn. 



Ist eine gute Figur zu haben, also groß und dünn sein? Ich finde ganz unterschiedliche Frauen hübsch. Davon haben einige ziemlich wuchtige (der ein oder andere würde dick sagen) Rundungen, einige davon haben eine sehr knabenhafte Figur. Manche passen gar nicht in ein dick oder dünn Raster; sind einfach sie selbst.



Es macht mich traurig, wenn mir meine Freundin mit Größe 36 erzählt sie hätte dicke Beine oder mir meine Freundin in Größe 50 erzählt sie wäre nicht liebenswert oder sexy, weil sie zu dick ist. Dabei versprühen beide eindeutige Erotik. 


Apropos Größe: Ist Euch schon mal aufgefallen, dass Euch nicht immer Eure Größen von allen Labels passen? Nein?! Mir schon oft. Wie traurig ich war, dass ich in die Zara Hose nicht reingepasst habe, obwohl ich doch die gleiche Größe bei H&M habe. Dumm nur, dass ich 1,78 bin und ein ziemlich gebärfreudiges Becken habe. Da sieht man ein bisschen anders aus, als eine 1,57 Spanierin. Ist doch klar, dass das nicht passt und eigentlich doch auch vollkommen ok. Was ist so schlimm daran? Eigentlich nichts! Trotzdem erst Mal den Kopf in den Eisbecher stecken und dabei auf photogeshoppte Anzeigen starren.  

Schade auch, dass manche Labels meine Größe gar nicht haben. Aber eigentlich auch nicht. Wenn die auf meinen Arsch verzichten wollen, dann verzichtet mein Arsch auf die. Schließlich presse ich mich ja auch nicht gegen Eingangstüren und brülle „Lasst mich rein!“, wenn die Gastgeber die Tür versuchen zu zudrücken. Ich bin lieber ein gern gesehener Gast; mein Arsch übrigens auch.

Warum können wir nicht einfach gesund mit unserem eigene Körper umgehen, ihn pflegen und hegen, ihm das geben was er braucht. Dann hat man wirklich eine echte „geile Figur“, weil das deine Figur ist.


Wie wäre es, wenn wir uns einfach feiern, so wie wir sind?!

Mittwoch, 7. August 2013

InstaTelegram - Sommerzeit Traurigkeit - bestimmt bald vorbei, vielleicht gefolgt von Heiterkeit

Küss mich fest bevor du gehst.
Traurigkeit im Sommer.
Ich wollte nur, dass du weißt,
Baby, dass du der Beste bist.


In den letzten Tagen habe ich wirklich versucht, mich zu motivieren, anzufeuern, zusammenzureißen und mich mental zu geißeln. Hat alles nichts geholfen.

Freitag, 19. Juli 2013

InstaTelegram: (mehr als) DreiMaL Allgäuer Foto-Lovestory plus die Wiederentdeckung von Heinz Rühmann & Co

Das Allgäu hat so seine Vorzüge für eine kleine urbane Schnecke wie mich. Endlich mal Ruhe, viel deftiges Essen und gute Luft. 

Vor allem die gute Luft, hoch oben auf dem Hochgrat (so heißt der Berg und der ist 1834 Meter hoch) in Oberstaufen, bekommt meiner kleinen Stress Birne besonders gut. 


 

Nichts ahnend entwickelte sich aber dort oben eine kleine Foto-Lovestory.

Dienstag, 9. Juli 2013