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Dienstag, 3. Februar 2015

Deutschland dein Städtekurztrip



Weihnachten ist vorbei, Silvester war wie immer weniger als die Erwartung, die ich mir gestellt hatte. Was also bleibt in dem kalt-grauen Januar-Loch als Hoffnungsschimmer?
Ja genau – Die Aussicht auf den nächsten Städtetrip im Frühjahr. Doch nach dem ich so gut wie fast jede europäische Stadt in den letzten drei Jahren abgeklappert habe, kam mir die Idee: Warum eigentlich nicht mal in Deutschland die Kurzurlaube verplanen?
Berlin ist immer eine Reise wert. Foto:  breadandbutter.com (Julia Nitzschke)


Fakt ist nun mal, auf Grund der Distanz muss man oft auch den Flug mit einplanen und trotz vieler Billigairlines ist das nicht immer günstig. Und wenn das Gute manchmal auch ganz nah liegt, dann ist es doch schon eine Reise wert.

Also, stehen Städte wie Berlin, Nürnberg, Köln, München oder Stuttgart an. Alles deutsche Großstädte, alles Städte in denen es viel zu entdecken gilt.
Was für Sightseeing-Tours gibt es, wo kann ich gut Essen gehen und was hat die hiesige Clubszene zu bieten. Welche alten Freunde kann ich, wo besuchen?


Wie wäre es mal mt München und bayrischer Lebenskultur?
Im Zusammenhang dieser für mein Seelenwohl (ich lieb es es zu reisen) immanent wichtigen Fragen bin ich auf den Blog von Immowelt gestoßen. Der Blog des Immobilienanbieters hilft nicht nur bei der Wohnungssuche, sondern gibt echt gute Tipps rund um die deutschen Destinationen.
Oder nächste Silvester in Hannover?


Es lohnt sich also Deutschland zu entdecken, denn ich muss sagen, wir leben schon in einem coolen Land!

Sonntag, 7. Dezember 2014

Ich verschenke meine Fotos!

Weihnachten, Geburtstage und einfach so.
Zu jedem dieser Anlässe frag ich mich: "Was kannst du verschenken, was ganz persönlich von dir ist, aber nicht nach: ich bastel hier blöden Scheiß für dich z.B. aus Papierservietten!"
"Bling" machte es in meinem Kopf: Ich fotografiere gerne und allem Anschein nach mögen die Leute auch meine Bilder, was liegt also noch näher als meine Fotos zu verschenken.

Jede Menge Foto-Dekoartikel in echt sauberer Qualität, fand ich bei dem fast schon Traditionsfotomenschenonlineplattform-dingens, auch Onlinefotoservice genannt, der zu CEWE gehört.
Ich habe meine Fotos hochgeladen, Format ausgewählt und einfach bestellt. alles ganz easy und enorm zeitsparend.

Ein Fotobuch mit Bildern der Familie, eine  Tasse und einige Leinwände für Freunde und auch für mich selbst - sehr gut!

Besonders cool finde ich aber, dass man einen Kalender Kladde mit seinen eigenen Bildern/ Fotos gestalten kann. Hab ich mir selbst geschenkt ;)

Ich freu mich :)


Mittwoch, 10. September 2014

Guido Bösherz Barbier - Meister of Bartmann

Über Guido Bösherz, dem wundersamen Barbier aus Rüttenscheid gibt's viel zu berichten, so viel, dass er mir sagte:"Google mich doch einfach!"
Es gibt wirklich allerhand über den Meister of Bartmann zu berichten. Diese Lebensgeschichte passt bestimmt nicht auf eine Seite blankes Blogpapier.



Dienstag, 9. September 2014

Urbane Fundstücke am Wegesrand: Bewooden

Das ist doch ein Holzkopf! Vielleicht bald ein neues Kompliment?
Als ich auf das Team von Bewooden stieß, dachte ich sofort: Was ist das denn? Fliegen und Manschetten aus Holz? Hat der handelsübliche Stoff etwa ausgesorgt? Brauchen wir etwas neues oder wollen wir einfach nur zurück zu der Wurzel ;)

Style4Soul




Donnerstag, 4. September 2014

Urbane Fundstücke am Wegesrand: Sockstar Monster

Wisst ihr eigentlich wo die Monster herkommen? Nein?! Dann wird es wohl Zeit euch ein wenig aufzuklären.


Monster
Clarissa und ihre Monster

Freitag, 21. Februar 2014

Sisi Lala - Eine Zeitreise mit Bengi

Letztens bin ich Brötchen holen gegangen, wie so viele Menschen an einem Samstagmorgen. Da kreuzte diese kleine Perle meinen Weg.
Unverhofft landete ich in einer kleinen Zeitmaschine, als ich in den Laden von Bengi, Sissi Lala, in der Julienstrasse in Essen-Rüttenscheid reinstolperte.

Die sympathische Bengi hat alles von der Jahrhundertwende bis zum den 50er Jahren in ihrem Laden dekoriert, aufgestellt, gefunden, gesammelt und nun für andere Shabby Chic und Vintage Liebhaber zur Verfügung gestellt.

Vielleicht möchtet ihr ja, nachdem ihr selbst mal ein bisschen durch meine Fotos gestöbert habt, durch das Sissi Lala stöbern. Bengi freut sich.
Bengi hat garantiert zu jedem Stück eine Geschichte zu erzählen.

Auf, auf – auf Entdeckungsreise!


Shabby Chic


Mittwoch, 19. Februar 2014

Shout-Out to Lakman - „Underground aber auf einer Major-Platte“


Lange habe ich über diesen Post nachgedacht. Tausendmal umgeschrieben, Wörter durchgestrichen, ja sogar Zettel verbrannt (OK, letzteres ist etwas übertrieben). Aber mir wurde klar ich will etwas schreiben und damit jemanden Ehren zu Teil werden lassen, dem wirkliche Ehre gebührt. Es ist egal was ich nun schreibe, das wird mir nicht gelingen.


Zeche Carl
Backstage Zeche Carl

Aber gehen wir doch an den Anfang der Geschichte:

Mitte November war ich als Fotografin für das Lakman Konzert in der Zeche Carl gebucht und das lief bereits von Anfang an, gelinde gesagt unkoscher ab. Was mit den Organisatoren des Veranstaltungsortes zu tun hatte. Schon von Beginn an, hatte ich kein gutes Bauchgefühle, wollte aber unbedingt das Konzert fotografieren. Ich wollte unbedingt Lakman hören und erleben.




Und ich erlebte ihn nicht nur auf der Bühne, ging hinter sie, traf ihn und die Jungs von Witten Untouchable und bin begeisterter als je zuvor.
Nachdem er sich mir vorstellte und ich ihm mein Leid klagte, dass ich obwohl hier zum Foto machen gebucht worden bin, noch nicht mal was zu trinken bekommen habe, war für ihn die Sache klar: „Hier steht ein Kühlschrank. Der ist’ voll. Bedien dich.“


Style4Soul


Eartouch Entertainment
Lakman und Kareem/ Witten Untouchable

Realness im Hip Hop was bedeutet das eigentlich? Ich glaube einem was zu trinken anzubieten, jemanden mit Respekt zu behandeln, bodenständig zu bleiben, man selbst zu bleiben. Und was ist Hip Hop? Hip Hop ist Strasse, Hip Hop ist klug, ist gewitzt, Hip Hop ist vom Herzen und es ist vor allem eins Gemeinschaft.
Lakman ist Hip Hop, Lakman ist Real.



Und das so lange ich mich erinnern kann. Früher mit Creutzfeld & Jakob und heute mit Witten Untouchable.
Wenn ihr Bock auf Hip Hop habt, dann solltet ihr anfangen wirklich Hip Hop zuhören. Wenn ihr denkt Hip Hop wäre „einfach nur“ von dicken Ärschen zu erzählen, anderen auf die Fresse zu hauen und seinem Ego-Chauvinismus alle Ehre zu bereiten, dann muss ich Euch sagen, ihr habt es einfach nicht kapiert.
Hip Hop ist der Wille der Beste zu sein. Den besten Rhyme auf den besten Beat zu spitten. Es ist der ewige Wettbewerb der Worte.
Durch Sprachakrobatik sich einen Platz an der Spitze zu verschaffen. Nicht nur Wörter aneinander zu reihen und kurzfristige Reime zu bilden, sondern „zwölf Takte spitten ohne einen Fehler machen“.



Also fangt an die Wortkunst vor Eurer Haustür zu ehren.
Fangt an dem Ehre zu zeigen, dem Ehre gebührt.
Wir haben so viel geiles, bodenständiges Hip Hop Potential im Pott, dass wir mit stolzer Brust behaupten können, ziemlich tight zu sein, oder? 


Mehr zu Lakman und Witten Untouchable:









Montag, 11. November 2013

Women - Mehtap

Wer sagt mir, ob ich schön bin oder nicht? Wer entscheidet? Was macht Schönheit aus?
Wer bestimmt, was Frauen erotisch macht? Wer ist dünn und wer ist dick. Und warum ist das überhaupt wichtig?

Die Maßstäbe die für Frauen gelten, sind teilweise irrational.

Schönheitsideale gab es schon immer, doch noch nie wurden sie so unsinnig propagiert wie in unserer Industriegesellschaft. Diese gekünstelten „Schönheitsideale“ nerven mich. Es nervt mich, dass eine Frau in einer bestimmten Weise aussehen soll und daneben nichts anderes gelten darf. Niemand ist perfekt. Trotzdem unterjochen sich gerade Frauen diesem Schönheitsideal.

Fragt Euch, was finde ICH schön? Und fangt bei Euch selbst an!

In meiner neuen Serie „Women“ möchte ich Euch die unterschiedlichsten Frauen Typen vorstellen, die mich durch Ihre komplette Persönlichkeit und Ausstrahlung inspiriert haben. Sei es durch ihr Erlebtes, durch ihre Leichtigkeit oder durch ihr Lachen.

Mehtap ist so ein Mensch. Ich mag ihr Lachen und ihre Art Dinge immer von einer beflügelten Seite zu sehen. Ich mag es, dass ich mit Mehtap einen in einem Meyhane (türkisches Wirtshaus) zu türkischer Musik und Raki die Kante geben kann. Wir können lachen und weinen. Ich mag, dass sie so stark und robust wirkt, aber gleichzeitig so zart und verletzlich wie ein Kind sein kann. Ich mag ihre dunklen Augen und langen Haare. Ich mag ihren anatolischen Look.

Ich finde Mehtap schön!


Mittwoch, 30. Oktober 2013

„Deine Jungs –STV“ – Mit Herzblut und Wortklang

Wie stellt ihr euch einen Rap Videodreh vor? Vielleicht mit dicken Goldketten und nackten Weiberärschen. Fast richtig! Ich hatte das Glück bei dem bald neu erscheinenden Video des Esseners Rappers STV hinter die Kulissen zu schauen.

Deutscher Rap im Ruhrgebiet

Rap ist mehr als Imagepflege, das merkte ich schon nach den ersten drei Sätzen mit STV.Aufgewachsen in Essen, ist er seit zehn Jahren fester Bestandteil der Essener Rapszene. Er gehört zu den Rappern aus dem Hause „Deine Jungs“, und macht lieber sein eignes Ding, anstatt sich in irgendeine Ecke schieben zu lassen. STV rappt in seinem neuen Track „Ich mach eh was ich will!“ und genau das ist es was diesen Essener Jungen so sympathisch macht.

Dienstag, 20. August 2013

Santa Sangre und mein Nachmittagskaffeekränzchen mit Janna Oz - Teil 2

Meine Freizeit? 
Ein mexikanisch-italienischer Avantgarde Thriller in Köln-Süd mit ein bißchen Kumpir!


Ihr kennt bereits meinen Bericht über die zauberhafte Janna Oz. Diesmal, war ich aber nicht nur in Sachen Style4Soul dort, sondern auch für das Magazin renk.!
Zusammen mit Ömer haben wir uns dort, bei Kaffee und Zigaretten, einen wirklich netten Nachmittag gemacht.



Janna und Ömer

Wer gehört noch zu Santa Sangre? Neben Janna Oz, die ihr ja schon kennt, arbeitet auch Daniel dort. Dem gastfreundlichen Maze gehört das Studio, er selbst legt aber auch Hand an Euch, wenn ihr mögt.



Daniel
Kaffee und Zigaretten 

Es ist ein wundervolles Interview entstanden, dass ihr nächste Woche Dienstag mit den tollen Bildern von Ömer bewundern könnt. 

Wo? Na hier: 

http://www.renk-magazin.de/

Und auch so könnt ihr ruhig mal auf die Seite gehen. Denn renk. heißt Farbe und die verleiht unserem Leben erst das Leben. Wer noch Farbe hat? Na, meine neuen Homies von Santa Sangre
Das fand auch Ömer, der sich von Janna das renk. Logo unter die Kniekehle tätowieren lies (Anscheinend kein Einzelfall - Remember Bericht Teil 1)






Vielen lieben Dank noch mal an das Team von Santa Sangre, dass wir uns bei euch austoben durften. Ihr macht tolle Tattoos und T-SHIRTS (jahaa, genau kann man da käuflich erwerben für ein paar Groschen- Tut es lohnt sich!)

Dienstag, 9. Juli 2013

Donnerstag, 27. Juni 2013

Janna Oz, ein Tattoo und unsere Freiheit



Auf meinem Weg zu Janna Oz, kommt mir ein Typ entgegen. Er sieht ganz stylisch aus - Baseball Cap, Skinny Jeans, Tunnels in den Ohren, sein Arme sind tätowiert. Eigentlich kein ungewohntes Bild mehr, selbst wenn ich nicht in Köln wäre, sondern in irgendeiner deutschen Vorstadt-Pampa.
Vielleicht ist es kein ungewohntes Bild mehr, weil sich tätowieren zu lassen, eben nicht nur „Mode“ ist, sondern  dem uralten Bedürfnis des Menschen zu Grunde liegt, sein Leben, die Herkunft und die eigenen Kultur auf dem eigenen Körper rituell zu verewigen. Und das ganz unabhängig von Skinny Jeans.



Samstag, 13. April 2013

Sprech-Gesang

Was ist eigentlich so  geil an Hip Hop? Warum beeinflusst eigentlich gerade diese Musik meine Kleidung so stark? Eine Frage auf die mir zunächst keine Antwort einfiel, aber dann fing ich den Satz an mit „Hip Hop ist...“ und auf einmal lief es, wie eine kleine zartfüßige Elfe von allein:


Freitag, 27. Juli 2012

Grillhähnchen sein Opa


Endlich scheint der Sommer da zu sein, wenigstens diese Woche noch. Es ist unmöglich hierzulande diesem Glück zu trauen. Aber ganz nach altdeutschem Leitprinzip, schaut man einem geschenkten Gaul usw.

Deshalb ist flirten bis sich die Balken biegen, ins Freibad gehen, Unmengen von Eis verschlingen und mit Shorts auf dem Bike cruisen angesagt. Endlich können wir getrost ohne einer wirklichen Beschäftigung nachzugehen im Park herum liegen und ohne schlechtes Gewissen bereits Mittags unsere erste Weinschorle trinken.




Sonntag, 27. Mai 2012

Episode II: 90s - Grunge dich schön -


Flanellhemden, Cobain CD‘s, zerissenen Levis Jeans (Ehrliche Handarbeit! Ja richtig, die konnte man nicht immer „so“ kaufen), Doc Martens, Nasenringe, lange Haare, umgedrehte Cappies und lange Vintage Kleider.